Ein Wort, das die Welt bewegt – und was wir dazu beitragen

 

Nachhaltigkeit. Ein Wort, das momentan in aller Munde ist. Spätestens durch Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die damit beginnenden „Friday for future“-Bewegungen hat das Thema auch den letzten, noch so desinteressierten Menschen erreicht. Und ob es nun schon immer eine Lebenseinstellung war oder erst durch die aktuelle Bewegung zu einer Art Trend geworden ist, nachhaltiger zu leben: Es geht es uns alle etwas an.
Gerade in der Modebranche werden unglaublich viele Ressourcen verbraucht. Trotzdem wird Fast Fashion immer alltäglicher und vor allem wegen fehlender Transparenz, menschenunwürdiger Produktionsbedingungen und Löhnen sowie einer Wegwerfpolitik der Modeindustrie kritisiert. Der Druck, trotz allem immer auf dem neuesten Stand zu sein und dies gleichzeitig zu günstigen Preisen anzubieten, wächst immer mehr.

Auch bei 24colours ist unser wichtigster Grundgedanke, dass wir unsere einzigartigen Kollektionen für jeden Kunden zugänglich machen möchten. Mode sollte unabhängig von Einkommen oder sozialen Status sein. Dabei sind uns aber die Worte Individualität und Exklusivität genauso wichtig wie Fairness und soziale Verantwortung. Wie schaffen wir es aber, günstige Mode anzubieten ohne das Menschen ausgebeutet werden oder bei ihrer Arbeit Risiken ausgesetzt sind?

Zum einen versuchen wir in unserer Zentrale Ressourcen einsparen. Wir vermeiden teure Mieten durch eine gute, aber keine Berliner Top-Lage und haben alle Aufgabenbereiche in unserem Büro zentralisiert und intern verwaltet. Zum Beispiel verzichten wir auf großangelegte Werbekampagnen und –mittel und lagern PR und Marketing nicht extern aus. Wir setzen lieber auf virales Marketing, Social Media und Mundpropaganda. Außerdem produzieren wir hier unseren Strom selbst! Diese Optimierungen und Ersparnisse können wir damit wiederum an euch, in Form von fairen Preisen, weitergeben.
Wir produzieren unsere Kleidung in Italien, der Türkei und China und pflegen mit unseren Lieferanten bereits eine langfristige Beziehung. Bei diesen gilt der sogenannte BSCI-Verhaltenskodex (Business Social Compliance Initiative Codex), der auf den Konventionen der Menschenrechtserklärungen der UNO basiert und eine ethische Lieferkette sichert. Genau das kontrollieren wir durch regelmäßige Besuche der Produktionsstätten.
Um eure Bestellungen möglichst klimaneutral zu euch nach Hause zu senden, verschicken wir ausschließlich mit DHL GoGreen, dessen Hauptaugenmerk auf dem Klimaschutz liegt.

Aber machen wir nicht genauso Fast Fashion wie alle anderen? Wäre Slow Fashion nicht eine viel bessere Alternative, um nachhaltige Mode zu produzieren? Ja, wir haben monatlich neue Kollektionen für euch. Der schnelle Wechsel unserer Kollektionen – der unsere Mode so „fast“ macht – wird automatisch durch unsere strenge Limitation der einzelnen Teile generiert. Aber nein, Slow Fashion bedeutet leider nicht gleich eine nachhaltigere Produktion. Es kommt immer darauf an, wo und unter welchen Umständen die Sachen produziert werden! Wir sind nicht perfekt, aber wir sind ständig dabei, uns in unserer Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. In naher Zukunft planen wir eine Denim-Linie aus ausschließlich recyceltem Material, das wir bisher schon teilweise für unsere Kleidung verwenden. Weiterhin soll eine zusätzliche Produktion in Deutschland stattfinden, um lange Exportwege einzusparen.

Wir legen also großen Wert darauf, dass ihr günstig einkaufen könnt, aber zu humanen, nachhaltigen Bedingungen und mit einem guten Gewissen. Geht verantwortungsvoll und mit Wertschätzung mit eurer Kleidung um, wendet die richtige Pflege an, um lange etwas von ihr zu haben! So könnt auch ihr etwas tun und der Wegwerfpolitik entgegenwirken.

Für Tipps und Hinweise von euch sind wir immer dankbar <3

Eure Julie

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